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Was kostet eine Firmen-Weihnachtsfeier in der Schweiz?

Schweizer Grossfirmen budgetieren für die Weihnachtsfeier 30 bis 80 Franken pro Person, eine Feier ausser Haus kostet meist 80 bis 150 Franken. Der Artikel zeigt drei Budgetklassen mit konkreten Formaten, eine Vergleichstabelle und erklärt, wann du für November und Dezember buchen musst.

Redaktion EventButlerAktualisiert Oktober 20261 Min. Lesezeit
Kurz gesagt
Öffentlich bekannte Budgets grosser Schweizer Arbeitgeber für die Weihnachtsfeier liegen zwischen 30 und 80 Franken pro Person.
Eine Feier ausser Haus mit Essen und Programm kostet nach gängigen Planungsrichtwerten 80 bis 150 Franken pro Kopf.
Getränke, Transport, Technik und Trinkgelder machen oft 20 bis 40 Prozent zusätzlich zum Location-Preis aus.

Was darf die Weihnachtsfeier kosten? Zwischen 30 und 80 Franken pro Person budgetieren grosse Schweizer Arbeitgeber, eine Feier ausser Haus mit Essen und Programm kostet eher 80 bis 150 Franken. Zwischen diesen zwei Zahlen entscheidet sich, welche Art von Feier realistisch ist. Hier siehst du, was du in drei Budgetklassen bekommst, wo die versteckten Posten liegen und wann du buchen solltest.

Was Schweizer Firmen pro Person ausgeben

Belastbare aktuelle Zahlen sind rar, ein paar Anhaltspunkte sind öffentlich. Das SBB-Werk Biel rechnete 2022 mit 30 Franken pro Person, die Post mit 70 Franken (Blick, 2022). Coop nannte 2015 rund 80 Franken, Bernmobil 45 (Tages-Anzeiger, 2015). Planungsratgeber für externe Feiern setzen 80 bis 150 Franken pro Person an. Die Faustregel: Unter 50 Franken bleibt es beim Apéro, ab 80 wird ein Abend daraus.

Die drei Budgetklassen im Überblick

Budget pro PersonFormatTypische Bestandteile
bis 50 FrankenApéro und PunktuellesApéro riche im Büro, Glühwein und Marroni, Weihnachtsmarkt-Besuch, Fondue im eigenen Rahmen
50 bis 100 FrankenWeihnachtsessenMehrgänger oder Buffet im Restaurant, ein Programmpunkt, einfache Deko
über 100 FrankenErlebnis-AbendDinner-Show, exklusive Location, mehrteiliges Programm, teils mit Übernachtung
Firmenteam mit Glühwein auf einem Weihnachtsmarkt

Bis 50 Franken: Apéro statt Abendessen

Mit kleinem Budget ist der Rahmen wichtiger als die Menge. Ein Apéro riche im eigenen Sitzungszimmer, ein gemeinsamer Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder Glühwein mit Marroni nach Feierabend kosten pro Kopf wenig und geben trotzdem einen Jahresabschluss her. Auch ein Foodtruck vor dem Büro liegt je nach Anbieter in dieser Klasse. Rechne die Getränke ein: Sie sind bei knappen Budgets der Posten, der am häufigsten vergessen geht.

Fondue-Abend als Firmen-Weihnachtsessen

50 bis 100 Franken: das klassische Weihnachtsessen

In dieser Klasse liegt das klassische Weihnachtsessen: ein Mehrgänger oder ein Buffet, dazu ein Programmpunkt. Wer das Essen schlank hält, hat Luft für Unterhaltung, zum Beispiel einen Comedian zwischen Hauptgang und Dessert. Auch ein Teamevent am Nachmittag vor dem Essen liegt oft noch in dieser Klasse. Fondue und Raclette sind die preisstabilste Variante: wenig Küchenaufwand, hoher Stimmungswert, winterfest.

Dinner-Show an einer Firmen-Weihnachtsfeier

Über 100 Franken: der Erlebnis-Abend

Ab 100 Franken pro Person wird aus dem Essen ein Abend. Dinner-Shows, exklusiv gemietete Locations, Winterzauber-Formate mit Eisbahn oder Lichtern oder eine Feier mit Übernachtung, etwa im Iglu. In dieser Klasse machen Programm und Location den Preis, nicht das Menü. Dafür trägt der Abend das ganze Jahr als Erinnerung.

Budgetplanung für die Firmen-Weihnachtsfeier

Diese Posten gehören ins Budget

Der Pro-Kopf-Preis der Location ist selten der Endpreis. Rechne zusätzlich mit Getränken (oft separat verrechnet), Transport oder Shuttle bei abgelegenen Locations, Technik und Musik, Deko sowie Trinkgeldern. Zusammen machen sie oft 20 bis 40 Prozent des Location-Preises aus: Wer 80 Franken pro Person fürs Essen budgetiert, landet mit allem Drum und Dran schnell bei 100 bis 110. Plane die Nebenkosten von Anfang an ein, dann gibt es im Januar keine Überraschung auf der Abrechnung.

In vier Schritten zum Weihnachtsbudget

So kommst du vom ersten Betrag bis zur gebuchten Feier:

01zuerst

Budget pro Person festlegen

Kläre intern, wie viel pro Kopf zur Verfügung steht. Daraus ergibt sich die Budgetklasse und damit das Format.

02vor der Anfrage

Nebenkosten einrechnen

Der Location-Preis ist nicht der Endpreis. Plane die Zusatzposten von Anfang an ein.

Faustregel: 20 bis 40 Prozent auf den Location-Preis rechnen.
03so früh wie möglich

Termin wählen und anfragen

Die Donnerstage und Freitage zwischen Ende November und Mitte Dezember sind zuerst ausgebucht.

Tipp: Novemberanfang, ein Mittwoch oder ein Neujahrsessen im Januar sind entspannter.
04nach den Antworten

Offerten vergleichen

Vergleiche die Angebote auf Basis des Gesamtpreises, nicht nur des Menüpreises.

Wann du buchen musst

Die meisten Weihnachtsanfragen, die bei uns eingehen, gelten den Donnerstagen und Freitagen zwischen Ende November und Mitte Dezember. Diese wenigen Abende sind bei Locations zuerst weg. Wer einen davon will, fragt jetzt an. Warum sich die frühe Planung auch beim Budget auszahlt, zeigt der Beitrag Weihnachtsfeier 2026 jetzt planen. Wer flexibel ist (Novemberanfang, Januar als Neujahrsessen, ein Mittwoch), findet auch später noch gute Optionen und verhandelt aus einer besseren Position. Wie eine Anfrage abläuft und was danach passiert, erklärt das Hilfe-Center.

Angebote für deine Weihnachtsfeier finden

Alle buchbaren Weihnachtsangebote findest du im Weihnachts-Special, nach Stadt gefiltert für Zürich, Winterthur, Luzern und Basel.

Passende Locations nach Gruppengrösse zeigt unser Zürich-Guide nach Teamgrösse. Ideen fürs Programm liefern die 15 Ideen für die Firmen-Weihnachtsfeier, die Glühwein- und Fondue-Hütten passen in die mittlere Budgetklasse. Den kompletten Ablauf von der Idee bis zum Abend findest du in der Checkliste zur Weihnachtsfeier.

Häufige Fragen

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